Roadtrip 2020 – Zwischen kalt und kuschelig warm ­čÜÄ

28. September 2020 Blog

Roadtrip 2020 - Als die K├╝ste entlang

Von K├╝sten, fahrten und Timelapse…

Der Morgen auf dem Campingplatz Oasen R├Şm├Ş startete gem├╝tlich wie eh und je, Kaffee, Kippchen und in Ruhe Fr├╝hst├╝cken. Da auf diesem Stellplatz, das Internet so hervorragend war, musste die Gelegenheit nutzen, dass ich mich erstmal wieder mich um mein Socialmedia-Ged├Âns k├╝mmern kann: Bilder f├╝r Instagram auf Buffer hochladen, meinen Blog sichern, kurz schauen, wie es mit den Kommentaren auf Facebook aussieht.

Nachdem all das erledigt war, ging es weiter. Der Plan f├╝r den Tag sah vor, dass ich die Nordk├╝ste D├Ąnemarks entlang fahre und irgendwann mal bei dem n├Ąchsten Camping-/├â┼ôbernachtungsplatz ankomme.

Die Fahrt an der K├╝ste entlang tr├Âpfelte so vor sich hin, 80 km/h fahren ist auch irgendwann mal etwas monoton und alle 2 – 4 km ein Kreisel war dann auch nicht mehr spannend, sobald es in Fleisch und Blut ├╝bergegangen ist, bzw. das Muskelged├Ąchtnis alle T├Ątigkeiten vom Abbremsen bis hin zum Schalten ├╝bernommen hat.

Die Landschaft ist jedoch ein tr├Ąumchen, diese Mischung aus Heidelandschaft und K├╝ste ist in meinen Augen eine wunderbare Kombination. Beides Elemente die mich sehr Erden.

W├Ąhrend der Fahrt an einigen Fischerd├Ârfchen vorbei, war es langsam mal Zeit f├╝rs Mittagessen und bei Vejers Strand suchte ich mir erst mal einen Parkplatz.
Der erste Parkplatz war etwas „spoooky“, da man erst einige D├╝nen entlang fahren musste, um auf einen gro├čen Platz zu gelangen und rund um den Platz waren in Hufeisen-Form verfallene H├Ąuser. Das sah schon sehr komisch aus, denn von dem, was ich bisher bei den D├Ąnen gesehen hatte, wurde auf alles recht akkurat achtet. Immerzu sah ich irgendwelche Menschen auf oder mit Rasenm├Ąhern ihren Vorplatz m├Ąhen oder gar auf Leitern stehend ihre H├Ąuser frisch anstreichen – in Kaminrot. Daher war der Platz unangenehm, also schnell weiter. Ein bisschen weiter f├╝hrte eine Stra├če direkt an den Strand.

D├╝nen Wanderung

Das war im ersten Moment schon recht cool und ich konnte, w├Ąhrend ich die Seitent├╝r vom Frachtschiff offen hatte, direkt aufs Wasser sehen ÔéČÔÇť was ein Ausblick.

Blick aus dem Camper

Nach einem sch├Ânen Strandspaziergang ging es auch schon wieder weiter in Richtung Vestervig, hier ist mein Ziel f├╝r den heutigen Tag.

Eins kann man D├Ąnemark lassen, die Landschaften sind wundersch├Ân, vom beschriebenen Heideland, ging es ├╝ber zu Feldern, die teils noch nicht abgeerntet waren und goldgelb strahlen, neben dem satten gr├╝nen der Grasfl├Ąchen. Ein Kontrast, den man mit der Kamera gar nicht so einfangen konnte. Auch die „Berge“, die in D├Ąnemark vorhanden sind mit ihren sehr leicht anmutenden Serpentinen.

Als ich bei meinem Ziel ankam, war ich etwas verwundert, weil es keinen gewohnten Automaten gab, bei dem ich die ├â┼ôbernachtung zahlen konnte und das Camping-B├╝ro war geschlossen. Die Camperparkpl├Ątze waren mit einer Schranke gesichert und sich sah da auch keine M├Âglichkeit, diese zu ├Âffnen. Gute Frage, was nun, also wieder die App Parking4Night befragen. W├Ąhrend ich im Camper sa├č und nach einem ├â┼ôbernachtungsplatz suchte, klopfte es an meiner Fensterscheibe. Ich hatte mich zu tote erschocken. Eine ├Ąltere D├Ąnin, mit wettergegerbten Gesicht stand vor dem Camper. Noch bevor ich die Scheibe runter lie├č, fang sie schon an zu fragen, ob hier ├╝bernachten m├Âchte und ob ich nicht wisse, dass eigentlich zu sp├Ąt f├╝r die Anreise war ÔéČÔÇť alles in ziemlich guten Deutsch. Ich sagte ihr, dass ich eigentlich nur f├╝r die Nacht bleiben wollen w├╝rde und kein Strom br├Ąuchte. Darauf streckte sie mir eine Karte entgegen um die Schranke zu ├Âffnen und ich solle bitte morgen fr├╝h ins B├╝ro kommen, um die Nacht zu bezahlen, als Pfand wollte sie meinen Personalausweis haben. Gut, dann war die Nacht doch noch ÔéČ┼żgerettetÔéČ┼ô und ich konnte das Gef├Ąhrt f├╝r die Nacht vorbereiten.

Abends musste ich mich noch mal bewegen, weil nach dem ich den halben Tag gesessen haben, habe meine Hummeln im Hintern sich gemeldet und riefen nach Bewegung. Ganz in der N├Ąhe von meinem ├â┼ôbernachtungsplatz gab es eine kleine Bucht, in der ich dann wieder Bilder machen und auch mal die Timelapse Funktion der Sony testen konnte.

Galerie: