Roadtrip 2020 – Zwischen kalt und kuschelig warm ­čÜÄ

28. September 2020 Blog

Roadtrip 2020 - Markkleeberg See und Leipzig

Ankommen am Markkleeberg See

Die Nacht in Zwickau war wesentlich besser als die N├Ąchste zuvor. Morgens war ich sogar „fitter“ als sonst, das war f├╝r mich schon mal ein echter Mehrwert.

Auf dem Weg in Richtung Leipzig, bzw. um genauer zu sein, zum Markkleeberg See, fuhr das Frachtschiff wie eine Lok aufschienen. Dank solcher technischen Spielereien, wie Curse Control (Tempomat und Limiter) kann man auch den Verbrauch in Grenzen halten.

Der Campingplatz am Markkleeberg See war ├╝berschaubar, vielleicht so an die 40 Camper inkl. Zelte. Der Check-in war ebenso schnell erledigt, wie auch danach ein kleiner Spaziergang am See entlang. Eine Nebenerscheinung des sch├Ânen Wetters war, dass ich mir ziemlich den Pelz verbrannt habe. Die Sonne im September ist doch intensiver als gedacht, war aber zu diesem Zeitpunkt doch sehr willkommen.

Nach dem ersten Fischbr├Âtchen an der Promenade ging es zur├╝ck den Camper, es war Zeit um Vorbereitungen f├╝r den Abend zu treffen, da ich die Goldene- und Blauestunde einmal per Zeitraffer und Abends noch die Sterne ├╝bern See fotografieren wollte.

Ausblicke

Astro-/Sternfotografie war bisher kein Thema f├╝r mich. Ich hatte das bei anderen immer bewundert und wollte das selbst mal probieren. Eigentlich hatte ich gedacht, ich k├Ânnte das auf der Wasserkuppe machen, aber nachdem mir das so verg├Ąllt wurde, habe ich mir den Markkleeberg See ausgesucht. Das lustige ist, Fotografen tricksen ja gerne und damit der Steg gut zu sehen ist, bin ich da einfach mal der Lampe vom Handy rumgelaufen und habe den ausgeleuchtet. Bei einer 15s Belichtung und einem ISO Wert von 800 ist das keine wirkliche Kunst, aber ein Hilfsmittel.

Die Nacht hatte etwas Schweres f├╝r sich und ich wusste, der n├Ąchste Tag wird lang. So habe ich nach meinen Sternenbildern mich recht fix wieder in den Camper gemacht.

F├╝r den n├Ąchsten Tag stand dann ein Besuch in Leipzig an. Die Stadt ist sch├Ân und so voller leben. Die Menschen sind wunderbar unterschiedlich. Von Punks, zu Goths und „Normalos“ habe ich dort alles gesehen. Gerade der s├╝dliche Teil der Stadt hatte es mir angetan. Dank Sascha, habe ich dann die Ecke um den Modeladen Mrs Hippie mir angesehen, echt toll, aber das St├Ądtische ist aktuell nicht mein Thema. Ich brauche eher Wald, Wiese und Seen. Also rauf aufs Rad, ├╝ber Connewitz und andere Stadtteile zur├╝ck zum Campingplatz.

Dies war die auch schon wieder der letzte Abend auf dem Campingplatz am Markkleeberg See. Der N├Ąchste Tag war eher so „Campers-Normale-ToDos“, Frischwassertank f├╝llen, Chemie-Toi leeren, Grauwasser entsorgen, also nichts was wirklich spannend ist, aber wichtig.

Weiter geht es in Richtung Harz, bzw. Brocken.

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